TSV Flöha 1848 e.V.  Abteilung Fußball
  • Home
  • Aktuelles
    • Presse
      • Archiv>
        • Saison 2011/2012
          • Saison 2010/2011
            • Saison 2009/2010
          • Ergebnisse
          • Mannschaften
            • 1. Männer
              • 2. Männer
                • B- Junioren (U17)
                  • C- Junioren (U15)
                    • D- Junioren (U13)>
                      • D1 (Jg. 1999)
                        • D2 (Jg. 2000)
                        • E- Junioren (U11)
                          • F- Junioren (U9)>
                            • F1 (Jg. 2003)
                              • F2 (Jg. 2004 & 2005)
                              • Alte Herren
                              • Schiedsrichter
                              • Sponsoren
                              • Galerie
                              • Verein
                                • Abteilungsleitung
                                  • Auenstadion
                                    • Kontakt

                                    Presse

                                    28.11.2011

                                    Picture
                                    Germania ist Herbstmeister

                                    Im Spitzenspiel der Fußball-Mittelsachsenliga hat der SV Germania Mittweida den TSV Flöha mit 2:0 bezwungen und seine Tabellenführung ausbebaut.
                                    Mittweida/Flöha - Die Fußballer des SV Germania Mittweida ziehen in der Mittelsachsenliga im Moment ungefährdet ihre Kreise. Im Spitzenspiel bezwangen die Schneider-Schützlinge gestern den Tabellendritten TSV Flöha sicher mit 2:0 (0:0) und bauten ihre Spitzenposition weiter aus, da Verfolger Rochlitz in Zug patzte. Mit fünf Zählern Vorsprung haben sich die Mittweidaer damit auch die Herbstmeisterschaft schon gesichert und bleiben als einzige Mannschaft ungeschlagen.

                                    "Kompliment an die gesamte Mannschaft, die das taktische Konzept mit großer Disziplin zu 100 Prozent umsetzen konnte", lobte Germania-Trainer Uwe Schneider. "Wir haben Flöha praktisch keine Torchance gestattet." Flöhas Coach Matthias  Zänker konnte diesmal keinen Coup seiner Männer bejubeln. "Fußballerisch war das Spiel sicher kein Leckerbissen, doch Mittweida hat den Platz verdient als Sieger verlassen", schätzte der 50-Jährige ein. Beim TSV fehlten diesmal gleich mehrere Stammspieler, "die wir nicht wie gewünscht ersetzen konnten", sagte Zänker.

                                    Beide Teams, die am vergangenen Spieltag mit klaren Siegen gegen Frankenberg sowie Rochlitz für Furore sorgten, begannen in der 1. Halbzeit mit gehörigem Respekt voreinander. Zudem musste auch Germania mit Voigt, Kaltschmidt, Schmanteck und König gleich vier Leistungsträger ersetzen, was vor allem dem Offensivspiel der Gastgeber deutlich anzumerken war. In der 15. Minute hatte Scholz nach einem weiten Pass von Grötzsch die einzige nennenswerte Torchance der ersten Spielhälfte, vergab diese jedoch überhastet. Bis zum Pausenpfiff war es ein zähes Ringen, geprägt von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Zudem standen beide Abwehrreihen sicher und ließen dem Gegner kaum Räume.

                                    Mit Beginn der 2. Halbzeit verstärkte Flöha die Angriffsbemühungen. Das 1:0 erzielten aber die Gastgeber: Marquardt verlängerte einen weiten Einwurf per Kopf unhaltbar ins lange Eck. Nach einer Stunde gab es den nächsten Ausfall bei Germania, als sich der starke Rauthe unglücklich verletzte. Flöha musste nun mehr tun, doch Mittweida hielt dagegen und konterte gefährlich. Ein Kopfball von Marquardt wurde noch auf der Linie geklärt, doch eine Minute später fiel die Entscheidung: Nach Zuspiel von Poppitz wurde Grötzsch im TSV-Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Strafstoß verwandelte Kamionka sicher.

                                    21.11.2011

                                    Picture
                                    Im "Blaumann" Motor gestoppt

                                     

                                    Picture
                                    Der TSV Flöha hat den bisherigen Spitzenreiter BSC Rochlitz durch einen 4:1-Heimsieg vom Tabellenthron gestoßen.
                                    Flöha - Wer hätte das gedacht. Die Fußballer des TSV Flöha liefen gestern Nachmittag zu ihrem Mittelsachsenliga-Heimspiel gegen den bisherigen Tabellenführer BSC Motor Rochlitz total blau auf, gewannen aber dennoch 4:1 (2:1) und setzten sich dadurch endgültig im Spitzenquartett fest.

                                    Flöhas Trainer Matthias Zänker wollte den Erfolg auch nicht an der äußerst selten getragenen blauen Spielkleidung festmachen, sondern lobte vielmehr den geschlossenen Auftritt seiner Truppe. "Die Jungs haben heute die Vorgaben komplett umgesetzt", strahlte der ehrgeizige Übungsleiter. Im Gesicht seines Rochlitzer Kollegen Boro Orec war hingegen keine Spur von Freude zu finden. "Ich bin von meinem Team total enttäuscht, so kann man sich nicht präsentieren.", nahm er bei der Analyse kein Blatt vor den Mund.

                                    Flöha begann engagiert, ging bereits nach zehn Minuten durch Tony Mittmann in Führung und versuchte anschließend, nachzuwaschen. Statt sich um Fußball zu kümmern, hatte die Rochlitzer Offensivabteilung mit Thomas Brumme und Tobias Dennhardt in der Anfangsphase ständig so intensiv damit zu tun, die Arbeit des Schiedsrichters zu kommentieren, als hätten sie in den vergangenen Wochen ein Praktikum als Rundfunkreporter absolviert. Dennoch kamen die Gäste nun besser in Schwung.

                                    Der Flöhaer Max dietel musste nach einer reichlichen halben Stunde mit einer doppelten Platzwunde ins Krankenhaus gebracht werden. Tom Schönherr gab darauf die entsprechende Antwort und erhöhte auf 2:0 (36.) In der Nachspielzeit der ersten Hälfte donnerte der Rochlitzer Brumme dann einen Freistoß zum Anschlusstreffer in die TSV-Maschen.

                                    "Nach dem Wechsel wollten wir in der ersten Viertelstunde den Ausgleich markieren", verriet Orec. Doch die Tore fielen auf der anderen Seite. Zunächst schaltete Rick Neugebauer am schnellsten und netzte die Kugel zum 3:1 ein. "Ich habe die Situation erkannt und sofort gehandelt", stellte der Torschütze fest. Für Orec war das der Knackpunkt der Partie. "Damit war die Vorentscheidung gefallen", stellte der Gästetrainer fest. Als später der Rochlitzer Torwart Michael Schmidt einen übermotivierten Ausflug aus dem Strafraum unternahm, war Schönherr zur Stelle, markierte den Endstand und zog sich anschließend in der Kabine zufrieden seinen "Blaumann" aus.


                                    21.11.2011

                                    Picture
                                    Feuerprobe im Kasten bestanden

                                    SPIELER DES TAGES
                                    Flöha - Stefan Bergelt hat beim 4:1-Sieg gegen Rochlitz seine Saison-Feuerprobe in der ersten Mannschaft des TSV Flöha bestanden. "Beim Gegentor, einem Freistoß, habe ich zu sehr spekuliert", gab der 25-Jährige selbstkritisch zu. Doch sonst hielt der Mitarbeiter der Deutschen Bahn, der eigentlich das Tor der TSV-Reserve hütet, seinen Kasten sauber. "Nur zwei oder dreimal musste ich noch eingreifen. Eigentlich hatte ich es mir gegen Rochlitz nicht so ruhig vorgestellt", sagte der Keeper.

                                    14.11.2011

                                    Picture
                                    Flöha zieht ins Halbfinale ein

                                    Auch für Mittelsachsenklasse-Spitzenreiter BSC II war die Pokal-Hürde im Viertelfinale zu hoch. Klar mit 1:4 (1:2) mussten sich die Freiberger auf dem Platz der Einheit dem TSV Flöha beugen, der als zweiter Mittelsachsenligist in der Vorschlussrunde steht. "Ein hochverdienter Sieg. Die bessere Mannschaft hat sich durchgesetzt", kommentierte Flöhas Trainer Matthias Zänker die Partie vor 120 Zuschauern. Er bescheinigte seinem Team vor allem taktisch eine Meisterleistung. BSC-Trainer Lars Bretschneider kritisierte dagegen den laschen Auftritt seiner Männer: "Wir haben keinen Biss gezeigt und konnten nie an unsere guten Leistungen zuletzt anknüpfen."

                                    Dabei passierte in den ersten 45 Minuten nicht allzu viel. Flöha ging aber nach einer halben Stunde durch einen 28-m-Schuss von Hauser in Führung. Der BSC, bei dem Kapitän Fischer verletzt fehlte, der aber mit Thomas und Krause auf zwei Akteure der "Ersten" bauen konnte, hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Das schön herausgespielte 1:1 durch Krause nach Vorarbeit von Fedorov blieb eine Ausnahme. Kurz vor der Pause zog der TSV erneut in Front, als die Gäste nach einer Ecke energisch nachsetzten und Hoffgaard schließlich vollendete. Kurz nach Wiederbeginn machte der gleiche Spieler alles klar, als er einen weiten Freistoß von Horn mit dem Kopf am verdutzten Reinsch vorbeilenkte. Die Gastgeber steckten zwar nie auf, spielten aber viel zu einfallslos, um die cleveren Gäste, bei denen Robert Horn von hinten klug dirigierte und immer wieder Konter einleitete, in Bedrängnis zu bringen. Der TSV kontrollierte jederzeit die Partie und war bei Standards kreuzgefährlich, während beim BSC der letzte Pass meist an einem Flöhaer Fuß landete. Schönherr rundete schließlich mit einer schönen Einzelleistung den überraschend klaren 4:1-Sieg des Mittelsachsenliga-Vierten ab.

                                    07.11.2011

                                    Picture
                                    Flöha bezwingt Angstgegner

                                     

                                    Picture
                                    Den TSV-Fußballern reichte gestern zu Hause eine durchschnittliche Leistung, um den Zuger SV 2:1 (1:0) zu bezwingen.
                                    Flöha - Nicht wenige der Flöhaer Zuschauer verbanden bis gestern mit dem Zuger SV nicht die angenehmsten Erinnerungen. In den vergangenen drei Partien konnte der TSV nicht gewinnen. "Das letzte Heimspiel endete sogar mit einer 2:6-Pleite" erinnerte sich Ralf Oettel vom TSV-Vorstand. Gestern konnten jedoch im Lager der Gastgeber Spieler und Fans aufatmen. Flöha bezwang Zug 2:1 (1:0) und festigte damit den vierten Tabellenplatz. Zug rangierte sich auf Rang acht der Mittelsachsenliga ein.

                                    Nach dem zeitigen 1:0 durch Tom Schönherr (7.) hielten die Gäste eine längere Phase dagegen und kamen durch Tobias Borghardt zur ersten Chance (15.). Dann übernahm Flöha mehr und mehr die Initiative. Obwohl bis Silvester noch 55 Tage vergehen, brannten die Schützlinge von Trainer Matthias Zänker bis zur Pause ein regelrechtes Feuerwerk ab. Doch Zugs Torwart Marko Ritter reagierte mehrfach glänzend und blieb gegen Tony Mittmann, Max Horn und Schönherr Sieger.

                                    "Wir hätten bereits in den ersten 45 Minuten alles klar machen müssen, vergaben aber mehrere hochkarätige Möglichkeiten", ärgertesich Zänker. Er bezeichnete den Kontrahenten als ehrgeizige und schnelle Truppe. Mario Korb, Übungsleiter der Gäste, schätzte das Geschehen sachlich ein. "Nach dem ersten Durchgang konnten wir uns beim Gegner und unserem Torwart bedanken, dass es nur 0:1 stand", fasste er zusammen.

                                    In der zweiten Hälfte erlebten die 120 Zuschauer wenig Höhepunkte. Nach knapp 70 Minuten kam der eingewechselte Tino Scholz im Flöher Strafraum frei zum Schuss. Doch der Zuger schloss die Aktion zu hektisch ab und verfehlte den Flöhaer Kasten. "Das war eine ganz dicke Chance zum 1:1", stellte Korb fest. Drei Minuten vor Feierabend servierte Eric Polzin, der bereits die Vorarbeit zum 1:0 leistete, die Kugel erneut Schönherr, der per Kopf zum 2:0 traf. Nun dachten alle, dass für die Gäste der Zug endgültig abgefahren sei. Doch in der Schlussminute zog Steve Johannes mangels spielerischer Alternativen aus 30 Metern ab und überwand TSV-Keeper Sebastian Hänsch. Der sonst äußerst zuverlässige Torwart sah dabei gar nicht gut aus. "Ich habe die Situation etwas unterschätzt und bin dann noch weggerutscht. Zum Glück war diese Aktion nicht mehr spielentscheidend", atmete er auf. Die Gastgeber freuten sich darüber, dass die Negativserie gegen die Rand-Freiberger beendet ist, auch wenn es im zweiten Duchgang bei weitem nicht wie gewünscht lief.

                                    "In der ersten Halbzeit hat meine Elf gut gespielt, aber reihenweise hundertprozentige Chancen ausgelassen. Nach dem Seitenwechsel fanden wir gar nicht mehr statt. Es war für uns ein glanzloser Sieg." (Matthias Zänker, Trainer des TSV Flöha)


                                    07.11.2011

                                    Picture
                                    Nach Verletzung wieder auf Torejagd

                                    SPIELER DES TAGES
                                    Flöha - Tom Schönherr traf am 10. Spieltag der Mittelsachsenliga für den TSV Flöha gleich zweimal. "Nach überstandener Verletzung bestritt ich gegen Zug erst das dritte Saisonspiel", sagte der 28-Jährige. Nachdem er in der vergangenen Woche in Frankenberg den ersten Treffer markierte stockte er nun sein Torekonto weiter auf. "Ich bin eigentlich Mittelfeldspieler, agierte heute im Angriff und wurde zweimal mustergültig von Eric Polzin bedient", berichtete der 1,95 Meter große Kicker, der in Zwickau Wirtschaft studiert.

                                    01.11.2011

                                    Picture
                                    Barkas mit Schlafwagen-FußballSieg"

                                    Der TSV Flöha hat dem SV Barkas Frankenberg die erste Saisonniederlage zugefügt.
                                    Frankenberg - Im Frankenberger Hammertal feierten die Gäste aus der Nachbarstadt am Ende einen verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg und rückten mit 16 Punkten auf den 4. Tabellenplatz vor. Dagegen mussten die Frankenberger nach einer schwachen Vorstellung die Tabellenführung an den BSC Motor Rochlitz abgegeben, der aufgrund des besseren Torverhältnisses am SV Barkas vorbeizog. Beide Teams haben je 22 Punkte.

                                    Die Flöhaer zeigten von der ersten Minute an, dass sie beim bis dahin zu Hause verlustpunktfreien Spitzenreiter unbedingt punkten wollen. Kapitän Rick Neugebauer setzte mit einem energischen Solo das erste Achtungszeichen. Auch Barkas bemühte sich, tat sich im Spielaufbau aber 90 Minuten lang schwer. Als Schlafwagen-Fußball bezeichnete Frankenbergs Trainer Steffen Bergmann den Auftritt seiner Elf in der 1. Halbzeit. Als sich Frankenbergs Tobias Leßmüller gegen Gästetorwart Sebastian Hänsch Respekt verschaffte, kochten die Emotionen erstmals hoch, auch an der Seitenlinie. Dort sprang Matthias Zänker, Trainer des TSV Flöha, auf und ab und ärgerte sich über unnötige Ballverluste seiner Mannschaft im Mittelfeld. Doch die Frankenberger wussten diese nicht zu nutzen. Zwei, drei gute Chancen gab es bis dahin auf beiden Seiten. Nach einer halben Stunde dann war die Zu-Null-Heimserie des SV Barkas Geschichte: Mit einer einstudierten Choreografie an der Eckfahne feierte Flöhas Torschütze Tom Schönherr mit seinen Mannschaftskollegen den Führungstreffer, nachdem er von Eric Polzin mustergültig bedient worden war. Die Antwort der Frankenberger fielen eher dürftig aus: Eine Kombination über links, eine Abseitsposition und ein mittelmäßig getretener Freistoß. Die Gastgeber bemühten sich, agierten aber müde und ideenlos. Anders die Gäste, die mehr Biss zeigten und oft auch mit mehr Cleverness handelten.

                                    Nach dem Seitenwechsel wurden die Platzherren etwas druckvoller, doch Flöha hielt mit großem Einsatz dagegen und versuchte nun, die frei werdenden Räume zu nutzen. Zwei dieser Entlastungsangriffe hätten beinahe zum Torerfolg geführt. Hoffgaard hob den Ball übers Tor, danach köpften zwei Flöhaer Angreifer am Tor vorbei. Doch in der 76. Minute konnten die Gäste den Dreier endgültig klar machen. Tony Mittmann versenkte den Ball nach einem Konter zum 2:0 für die Flöhaer, die den Sieg anschließend fast wie den Gewinn der Meisterschaft bejubelten.

                                    "Es war für uns ein verdienter Sieg. Einziges Manko: Wir hätten unsere Chancen besser nutzen müssen. Das hätte für weniger Trainer-Leiden gesorgt. Aber im Ernst: Die Mannschaft hat bewiesen, dass  sie in der Liga zu den besten gehört." (Matthias Zänker, Trainer TSV Flöha)

                                    Frankenberg: Reibetanz, Uhlig, Stockhecke (59. Baumgart), Baum, Tuschy, Anke, Finger (77. Frank), Leßmüller, Koszellni (70. Ebert), Bachale, Hermann

                                    Flöha: Hänsch, Grimm, Horn, Hauser, Mittmann, Neugebauer, Schönherr (87. Biron), Horn, Dietel, Polzin (89. Denkewitz), Hoffgaard (76. Becht)

                                    Tore: 0:1 Schönherr (30.), 0:2 Mittmann (76.)
                                    Schiedsrichter: Weigelt (Marbach)
                                    Zuschauer: 220

                                    04.10.2011

                                    Picture
                                    Gast verdirbt Geburtstagsparty

                                    Im Nachbarschaftsderby des 6. Spieltags der Fußball-Mittelsachsenliga zwischen Flöha und Oederan fiel die Entscheidung erst in der Nachspielzeit.
                                    Flöha - Zum 50. Geburtstag sucht ein Mann auf dem Geschenketisch nicht mehr so intensiv nach Präsenten, wie es ein achtjähriger Junge machen würde. Doch Matthias Zänker, der in der vergangenen Woche das halbe Jahrhundert voll gemacht hat, vermisste auf dem Gabentisch dennoch ein Präsent. Seine Mannschaft hatte ihm drei Punkte aus dem Mittelsachsenliga-Derby gegen den Oederaner SC versprochen. Doch aus dieser nachträglichen Überraschung wurde nichts. Vielmehr standen die Kicker des TSV Flöha am Ende mit leeren Händen da, denn durch einen Treffer in letzter Sekunde nahm der Oederaner SC einen Dreierpack mit in die Stadt des Klein-Erzgebirges. Nachwuchsspieler Kevin Thiele traf in der Nachspielzeit zum 2:1.

                                    "Das war Fußball brutal", war bei Matthias Zänker nach dem Abpfiff auch sämtliche Feierlaune verflogen. "Meine Mannschaft hat alles versucht, war das bessere Team und hat es leider versäumt, Tore zu schießen. Wir haben im Abschluss schwer gesündigt und reihenweise gute Chancen ausgelassen", lautete seine Einschätzung. "Der Ball ist eben rund", bemühte der Coach eine alte Fußballer-Weisheit.

                                    Dem Ergebnis entsprechend analysierte sein Oederaner Kollege Jochen Laudeley viel gelassener das Match, das insgesamt keinen Spitzenfußball bot. "Auch wenn wir nicht gut gespielt haben, der Sieg war nicht unverdient. Wenn Flöha die Chancen versiebt, ist das nicht unsere Sorge", stellte der OSC-Übungsleiter klar.Die Gäste gingen bereits in der 8. Minute durch Jäkel in Führung. Die Flöhaer Antwort in Form des Ausgleichs durch Gutermuth (18.) ließ nicht lange auf sich warten. Nach dieser relativ schwungvollen Anfangsphase verflachte die Partie vor 180 Zuschauern, davon die Mehrzahl aus Oederan. Höhepunkte blieben rar. Jäkel rutschte später an einer Eingabe knapp vorbei, für die Gastgeber köpfte Hoffgaard kurz vor dem Pausentee ans Lattenkreuz.

                                    "Die zweite Hälfte haben wir dann klar bestimmt, doch Polzin, Mittmann und Becht brachten die Kugel aus aussichtsreichen Positionen einfach nicht über die Linie", machte sich Zänker über die weiteren Geschehnisse Gedanken. Aus der Feldüberlegenheit vermochten die Platzherren kein Kapital zu schlagen. Oederan verteidigte mit Glück und Können das Remis.In der ersten Minuten der Nachspielzeit schob Thiele, ein OSC- Eigengewächs, das erst im Sommer aus der A-Jugend aufgerückt war, zum Siegtreffer ein.

                                    "Es hätte in der manchmal zerfahrenen Begegnung am Ende auch anders ausgehen können. Doch in der Buchführung zählt nur das Endresultat", stellte Laudeley fest, der mit seiner Mannschaft mit acht Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz steht. Der TSV ist mit zwei Punkten mehr auf dem Konto Fünfter des Klassements. Matthias Zänker hat seinen Geburtstagstisch mittlerweile abgeräumt. Dabei hatte er nach diesem Spieltag weniger zu tragen als erhofft.

                                    Flöha: Hänsch, M. Horn (80. Grimm), Hauser, Mittmann, Neugebauer, R. Horn, Gutermuth (69. Becht), Dietel, Polzin, Hoffgaard, Frenzel

                                    Oederan: Thomas, K. Thiele, Walter (85. Ernstberger), Lohse, Schulze, Böttcher (88. Oehme), R. Thiele, Lippold, Kühn (71. Bellmann), Hofmann, Jäkel

                                    Tore: 0:1 Jäkel (8.), 1:1 Gutermuth (19.), 1:2 Thiele (90.)
                                    Schiedsrichter: Martin (Linda)
                                    Zuschauer: 180

                                    29.08.2011

                                    Picture
                                    Youngster schießt Gäste zum Sieg
                                    Sieg"

                                    In der Fußball-Mittelsachsenliga hat der TSV Flöha daheim gegen Grün Weiß Niederwiesa mit 1:2 (1:0) den Kürzeren gezogen.
                                    Flöha - Wie die Bilder täuschen können. Nach dem Abpfiff saß Niederwiesas Kapitän Stefan Beyer gestern am Rande des Auenstadions und zog ein Gesicht, als hätte er mit seiner Elf ein halbes Dutzend Gegentore kassiert. Dabei hätten die Gäste als Kahn der fröhlichen Leute auf der Zschopau flussabwärts Richtung Heimat fahren können, denn sie nahmen durch einen unerwarteten 2:1 (0:1)-Erfolg gleich drei Zähler mit nach Hause. "Wir haben bis zum Umfallen gekämpft, ich bin total im Eimer", begründete Beyer seine momentane körperliche Verfassung, um sofort mit klarem Kopf zu analysieren: "Flöha darf sich nicht beschweren, denn sie hatten genügend Chancen. Doch auch für diesen Sieg gibt es nur drei Zähler".

                                    TSV-Coach Matthias Zänker trug die Niederlage zumindest nach Außen mit Fassung. "Wir sind keine Übermannschaft und kamen heute nicht damit zurecht, dass wichtige Stammkräfte fehlten", sagte Zänker, der auf Polzin, Gutermuth, Schönherr, Dietel und Max Horn verzichten musste. Zudem verletzte sich Kai Eckardt und schied mit Verdacht auf Meniskusschaden aus.

                                    Den ersten Aufreger des Nachbarschaftsduells gab es bereits nach zwei Minuten. Flöha bekam einen Strafstoß zugesprochen, doch Robert Horn scheiterte an SVN-Torwart Kalina. Nach einer Viertelstunde machte es Mittmann erneut vom Elfmeterpunkt aus besser und brachte die Gastgeber 1:0 in Front. Danach hatte Flöha unter anderem durch Frank  Schwarz und Mittmann Möglichkeiten, zu erhöhen. "In der ersten Halbzeit hätten wir das Ergebnis deutlicher gestalten müssen. Stattdessen lief bei uns nach dem Seitenwechsel viel zu wenig zusammen", ärgerte sich Zänker.

                                    Niederwiesa kam durch Pretschner zum Ausgleich und hatte danach Glück, dass Mittmann nur die Latte traf. Auch Richters misslungene Rückgabe landete am eigenen Gebälk. Auf der anderen Seite musste Keeper Hänsch nach einer Stunde Kopf und Kragen riskieren, um einen Rückstand für den TSV zu verhindern. Zwei Minuten vor Ultimo stiefelte aber der 17-jährige Troisch los und schob den Ball zum 2:1 für seine Grün-Weißen ein.

                                    Da beide Teams den Mörtelkasten in der Kabine ließen und mit offensiver Spielweise aufwarteten, kam im Auenstadion kaum Langeweile auf. Das Derby lockte jedoch nur 130 Zuschauer an der Turnerstraße. Doch darüber machte  sich Stefan Beyer keine weiteren Gedanken. Er lud mit einem Getränk aus Hopfen und Malz seinen Akku wieder auf und stieg mittlerweile lächelnd in sein Auto.

                                    Flöha: Hänsch, Grundig, Hauser, Mittmann, Eckhardt (59. Denkewitz), Horn, Hoffgaard, Kröber (75. Becht), Schwarz, Frenzel, Kantsch

                                    Niederwiesa: Kalina, Barnat, Nestler, Krumme, Rüger, Beyer (71. Haase), Lippert, Pretschner, I. Meier, Troisch, Richter

                                    Tore: 1:0 Mittmann (17./FE), 1:1 Pretschner (51.), 1:2 Troisch (88.)
                                    Schiedsrichter: Seidel (Venusberg) - Zuschauer: 130

                                    15.07.2011

                                    Picture
                                    Mit altem Kader an neue Ziele

                                    Für die Fußballer der neuen Mittelsachsenliga wird es so langsam ernst. "Freie Presse" stellt die 14 Teams kurz vor, heute ist der TSV Flöha 1848 an der Reihe.
                                    Flöha - Für die Fußballer des TSV Flöha hat zwar am Dienstag die Vorbereitung auf die kommende Saison begonnen, doch noch immer spukt die abgelaufene Serie in den Köpfen der Spieler und des Trainers herum. "Ständig erhielten wir neue Nachrichten bezüglich der Aufstiegsregelung. Ich bin eigentlich nie zur Ruhe gekommen", blickt Coach Matthias Zänker zurück. Schließlich schien der Sprung nach oben abgehakt, avisierte Neuzugänge blieben bei ihren Vereinen. Vier Tage nach Ablauf der Wechselfrist flatterte die Information, dass es doch noch mit dem Bezirksliga-Aufstieg klappt, ins Auenstadion. "Alle waren hin und her gerissen. Letztlich haben wir uns aber mit einigen Bauchschmerzen dagegen entschieden, denn bei aller Freude wäre es sowohl sportlich als auch finanziell ein ganz großer Kraftakt geworden", erklärt Zänker.

                                    Mit diesem Gedanken im Hinterkopf startet der TSV Flöha 1848 nun in die Mittelsachsenliga. "Unser Ziel ist, in der Endabrechnung unter den besten vier Mannschaften der Liga zu landen", gibt der Übungsleiter ein klares Ziel vor. Zudem hofft der ehrgeizige Coach, dass der gerade aufgestellte Punkterekord der "Neuzeit" von 62 Zählern erneut verbessert wird. "Gegen viele der Gegner haben wir in der vergangenen Saison nicht gut ausgesehen. Außerdem schläft die Konkurrenz nicht", weiß der Trainer.

                                    Dennoch geht er mit seiner Truppe selbstbewusst in die Saison, zumal es kaum personelle Veränderungen gibt. Nur Thomas Grundig wird, wie vor Jahresfrist angekündigt, die Töppen an den Nagel hängen. Sonst halten alle Akteure des Dritten der Bezirksklasse-Staffel 2 zur Stange. Dies sei ein wichtiger Fakt gewesen, dass sich Zänker auch weiterhin beim TSV Flöha als Übungsleiter engagiert. Zudem ist noch ein Neuzugang im Gespräch, der wieder zurück ins Auenstadion kommen soll. "Da ist jedoch noch keine entgültige Entscheidung gefallen", wollte Zänker deswegen den Namen zunächst nicht öffentlich machen.

                                    Weitere Gespräche habe es gegeben, die aber zu keinem Ergebnis geführt haben. Zänker bleibt für die Elf alleinverantwortlich, einen Co-Trainer wird es weiterhin nicht geben. "Das ist so gewollt. Mannschaftsleiter Jens Gahut steht mir aber nach wie vor zur Seite", erklärt der Eppendorfer. Auch im gesamten Ablauf bleibt alles beim Alten. "Die Anzahl der Trainingstage verändert sich nicht", stellt der Chef klar.

                                    Am Sonntag steht mit der Partie beim VfB Zöblitz-Poberhau der erste Test auf dem Programm, dem sich zwei Heimspiele gegen Rapid Chemnitz (23. Juli, 15 Uhr) und Eiche Reichenbrand (31. Juli, 15 Uhr) anschließen. (Knut Berger)
                                    Picture
                                    Picture
                                    Picture
                                    Picture
                                    Picture

                                    Picture
                                    Picture
                                    Picture
                                    Picture
                                    Picture
                                    IMPRESSUM
                                    Create a free website with Weebly